Kompetenzdimension SYV

(SYV) Systemverständnis und ökonomisches Denken

Die SuS sind in der Lage, ihr konkretes betriebliches Handeln in den Zusammenhang betrieblicher Informations-, Lei­stungs- und Wertschöpfungsprozesse einzuordnen und sie sollen verstehen dass und wie diese Prozesse auf die Erstellung von Marktleistungen ausgerichtet sind und dass darüber unternehmerische Zielsetzungen, insbesondere aber nicht ausschließlich das Ziel der Gewinnerzielung verfolgt werden. Sie sollen dazu auf grundlegende Konzepte der systemorientierten BWL zurückgreifen können und auf dieser Grundlage eine kognitive Landkarte der Unternehmung in ihrer wirtschaftlichen Umwelt aufbauen. Die SuS können die relevanten Märkte des Unternehmens mit ihren Teilnehmern nennen und deren Wirkmecha­nis­men erläutern. Sie können ihre eigene Rolle innerhalb von Märkten einordnen (sowohl in der Rolle des Arbeitnehmers/Vertreter des Unternehmens als auch in der Rolle als Konsu­ment). Sie können zwischen gesamtwirtschaftlicher und einzelwirtschaftlicher Perspektive wechseln und wirtschaftspolitische Eingriffe identifizieren und beurteilen.

Die SuS sollen die Art ihres Handeln in beruflichen und außerberuflichen Situationen reflektieren können und verstehen, inwieweit dieses an bürokratischen, (neoklassisch) ökonomischen sowie darüber hinausweisenden sozialen, ökologischen und ethischen Prinzipien orientiert ist. Sie sollen Prinzipien der Verteilungsgerechtigkeit und Nachhaltigkeit verstehen, analytisch anwenden können und für ihr eigenes Handeln wirksam werden lassen.

SYV 1: Das System Unternehmung in seiner Umwelt verstehen

SuS sollen sich eine kognitive Landkarte aufbauen, die es ihnen ermöglicht, ihre eigene Tätigkeit in den Gesamtzu-sammenhang betrieblicher Prozesse zur Erbringung von Marktleistungen einzuordnen und darin einen Beitrag im Wertschöpfungsprozess zu erkennen.

Die SuS erkennen und berücksichtigen insbesondere, dass...

  • ein Unternehmen ein System ist, das Außenbeziehungen hat und auf seine Umwelt einwirkt (offenes System). Struktur, Prozesse und Leistungen müssen sich permanent an veränderte Umweltbedingungen anpassen. Dazu müssen ständig Informationen über die Umwelt und den Zustand des Unternehmens selbst erhoben und verarbeitet werden. Insofern ist Veränderung der Normalfall, dies setzt Informationsverarbeitung und damit auch organisationales Lernen voraus;
  • es der ureigenste Zweck (Sachziel) des Unternehmens ist, für die Umwelt Leistungen zur Verfügung zu stellen. Dafür werden Vorleistungen unter Einsatz von Produktionsfaktoren in einem Leistungsprozess eingesetzt. Die Unternehmung kann nur dauerhaft existieren, wenn die von ihr erzeugten Leistungen am Markt angenommen werden;
  • die Unternehmung kann aber auch nur dann dauerhaft überleben, wenn die Anbieter der Produktionsfaktoren mit dem Einsatz dieser Faktoren im Unternehmen ihre jeweiligen Ziele und Interessen besser erreichen können, als wenn sie diese Faktoren anders verwenden würden (Formalziel). Insbesondere muss das eingesetzte Kapital angemessen verzinst werden;
  • dazu der Leistungsprozess im Unternehmen so organisiert sein muss, dass er eine für die Zielerreichung ausreichend große Wertschöpfung erbringt. Dazu muss eine Unternehmensstruktur gefunden werden, die diese Wertschöpfung auch unter variierenden Bedingungen möglich macht (Prozess und Struktur).
  • Die SuS können jede Einzeltätigkeit in einen Prozesszusammenhang stellen und ihren Beitrag zur Erbringung der Marktleistungen und zur Erreichung der Formalziele erkennen.
(SYV 1) Das System Unternehmung in seiner Umwelt verstehen
LF Kompetenzen Wissensbasis
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Die SuS entwickeln ein Verständnis dafür, ihr konkretes betriebliches Handeln in den Zusammenhang betrieblicher Prozesse einzuordnen und sie sollen verstehen, dass und wie diese Prozesse auf die Erstellung von Marktleistungen ausgerichtet sind und dass darüber unternehmerische Zielsetzungen, insbesondere (aber nicht ausschließlich) das Ziel der Gewinnerzielung verfolgt werden.

Sie kennen ein allgemeines systemorientiertes Unternehmensmodell und können auf dieser Grundlage eine kognitive Landkarte der Unternehmung in ihrer wirtschaftlichen Umwelt aufbauen.

Die SuS können die relevanten Märkte des Unternehmens mit ihren Teilnehmern nen-nen.

Die SuS haben erkannt, dass sie in unterschiedlichen Rollen auf Märkten auftreten.

Die SuS haben erkannt, dass ein Unternehmen ein offenes System ist, das Außenbeziehungen hat, auf seine Umwelt einwirkt und sich permanent an veränderte Umweltbedingungen anpassen muss.

Die SuS haben erkannt, dass der ureigene Zweck (Sachziel) des Unternehmens ist, für die Umwelt Leistungen zur Verfügung zu stellen und es nur dauerhaft existieren kann, wenn die erzeugten Leistungen am Markt angenommen werden.

Die SuS haben eine Vorstellung davon, wie der Leistungsprozess im Unternehmen mit dessen Struktur zusammenhängt und dass das Überleben des Unternehmens von der Effizienz dieser Strukturen und der Höhe der Wertschöpfung abhängt (Formalziel).

Die SuS können Einzeltätigkeiten in einen Prozesszusammenhang stellen und ihren Beitrag zur Erbringung der Marktleistungen und zur Erreichung der Formalziele erkennen.

Unternehmensziele und -zwecke
Formal- und Sachziele

AUM (angelehnt an St. Galler Management-Modell)

Beschaffungs- und Absatzmärkte, Arbeits-markt, Kapitalmarkt, Stakeholder (Anspruchsgruppen)

Unternehmensmodell

Unternehmensziele

Strukturelemente des Unternehmens:
Aufbau-, Ablauforganisation

 

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Die SuS erkennen den Zusammenhang ihrer Tätigkeiten im Supportprozess zu den Kernprozessen der Unternehmung (Beschaffung und Absatz).

Die SuS verstehen die Organisation des Unternehmens mitsamt den unterschiedlichen Abteilungen und können Informationen adressatengerecht verteilen.

 
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Die SuS verstehen den Zusammenhang zwischen den Tätigkeiten der kaufmännischen Verwaltung und dem Leistungsprozess im Unternehmen und ihren Beitrag bei der Anbahnung, Unterstützung und Kontrolle sowie Begleitung des Leistungsprozesses.

Sie verstehen, welchen Beitrag einzelne Abteilungen bei der Auftragsabwicklung übernehmen und erkennen die Notwendigkeit der Kommunikation untereinander und der Abstimmung von Prozessen.

Sie verstehen, dass Vorgänge der Bearbeitung von Kundenaufträgen Auswirkungen auf andere Funktionsbereiche des Unternehmens haben (z. B. Beschaffung von Gütern/Dienstleistungen, Marketing).

 
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Die Schülerinnen und Schüler können durch die Beachtung von Richtlinien des Betriebes und Rahmenverträgen mit Lieferanten bei der Bezugsquellenermittlung und beim Angebotsvergleich die Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen.

Nachhaltigkeit, Rahmenvertrag, Beschaffungsrichtlinien

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Die Schülerinnen und Schüler können feststellen, dass sich die Marktsituation permanent ändert und dass das Unternehmen darauf entsprechend reagieren muss. Sie erkennen, dass die permanente Anpassung des Unternehmens an die Marktgegebenheiten überlebensnotwendig für das Unternehmen ist.

Die Schülerinnen und Schüler können den Marketingprozess in den unternehmerischen Gesamtprozess einordnen und verstehen dessen Zusammenhang mit dem Leistungsprozess sowie die Auswirkungen auf den Leistungsprozess des Unternehmens.

Die Schülerinnen und Schüler verstehen den Marketingprozess als wirtschaftlichen Prozess im Sinne der Abwägung von Aufwand und Nutzen. Sie erkennen, dass sich eine Marketingmaßnahme nur lohnt, wenn sie in letzter Konsequenz dem wirtschaftlichen Ziel des Unternehmens hinreichend dient.

Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Marketingmaßnahmen dazu führen, die Menschen in ihrem Konsumverhalten zu manipulieren und zum Kaufen im Überfluss zu verführen. Sie setzen sich kritisch mit diesen Folgen auseinander (z. B. Kaufsucht, Überflussgesellschaft, Nachhaltigkeitsprobleme usw.)

Käufer-/Verkäufermarkt

vollständige Konkurrenz

Unternehmensziele (vgl. LF1)

Wertevorstellungen und vorherrschende Kaufmotive der Kunden

Wertebildung und Bedürfnisweckung und positive oder negative Einflussnahme auf die Gesellschaft

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Die SuS sind in der Lage, die Unternehmung in ihrer wirtschaftlichen Verflechtung mit den Marktpartnern und sonstigen Anspruchsgruppen zu verstehen und zu beschreiben. Sie erkennen, dass das externe Rechnungswesen ein wichtiges Element der Unternehmenskommunikation und der Rechenschaftslegung gegenüber den Anspruchsgruppen ist.

Externe Interessengruppen anhand des AUM

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Die SuS können als Teil einer Organisation die Kommunikationsprozesse intern und mit den Außenbeziehungen sinnvoll steuern. Darauf bezogen sind sie in der Lage, den Verlauf sowie das Ergebnis des Kommunikationsprozesses zu reflektieren und Verbesserungen im Rahmen des organisationalen Lernens einzuleiten.

Betriebliche Kommunikationsstruktur und -kultur

Strategien zum organisationalem Lernen (z. B. betriebliches Vorschlagswesen, Beschwerdemanagement)

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Die SuS erkennen, dass die Kompetenzen des Personals und dessen Identifikation mit der Unternehmung einen wesentlichen Leistungsfaktor der Unternehmung darstellen, den es aktiv zu sichern und zu entwickeln gilt.

Unternehmensziele

Gleitzeit, Schichtarbeit, Vertrauensarbeitszeit

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Die SuS können den Zusammenhang zwischen dem Finanzierungs- und Investitionsbegriff erklären und anhand des AUM die zugrunde liegenden Marktbeziehungen darstellen.

Finanzierungs- und Investitionsbegriff

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Die SuS verstehen, dass in einer arbeitsteiligen Wirtschaft durch Veranstaltungen und Geschäftsreisen das Aufeinandertreffen der Wirtschaftssubjekte gefördert oder gar erst ermöglicht wird und somit eine wichtige Basis für das Funktionieren der Märkte darstellt.

 
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SuS erkennen, dass Projekte aufgrund der sich schnell verändernden Umwelt eine besondere Relevanz haben.

 

SuS sollen sich eine kognitive Landkarte aufbauen, die es ihnen ermöglicht, ihre eigene Tätigkeit in den Gesamtzu­sammenhang betrieblicher Prozesse zur Erbringung von Marktleistungen einzuordnen und darin einen Beitrag im Wertschöpfungsprozess zu erkennen.

Die SuS erkennen und berücksichtigen insbesondere, dass…

·         ein Unternehmen ein System ist, das Außenbeziehungen hat und auf seine Umwelt einwirkt (offenes System). Struktur, Prozesse und Leistungen müssen sich permanent an veränderte Umweltbedingungen anpassen. Dazu müssen ständig Informationen über die Umwelt und den Zustand des Unternehmens selbst erhoben und verarbeitet werden. Insofern ist Veränderung der Normalfall, dies setzt Informationsverarbeitung und damit auch  organisationales Lernen voraus;

·         es der ureigenste Zweck (Sachziel) des Unternehmens ist, für die Umwelt Leistungen zur Verfügung zu stellen. Dafür werden Vorleistungen unter Einsatz von Produktionsfaktoren in einem Leistungsprozess eingesetzt. Die Unternehmung kann nur dauerhaft existieren, wenn die von ihr erzeugten Leistungen am Markt angenommen werden;

·         die Unternehmung kann aber auch nur dann dauerhaft überleben, wenn die Anbieter der Produktionsfaktoren mit dem Einsatz dieser Faktoren im Unternehmen ihre jeweiligen Ziele und Interessen besser erreichen können, als wenn sie diese Faktoren anders verwenden würden (Formalziel). Insbesondere muss das eingesetzte Kapital angemessen verzinst werden;

·         dazu der Leistungsprozess im Unternehmen so organisiert sein muss, dass er eine für die Zielerreichung ausreichend große Wertschöpfung erbringt. Dazu muss eine Unternehmensstruktur gefunden werden, die diese Wertschöpfung auch unter variierenden Bedingungen möglich macht. (Prozess und Struktur)

·         Die SuS können jede Einzeltätigkeit in einen Prozesszusammenhang stellen und  ihren Beitrag zur Erbringung der Marktleistungen und zur Erreichung der Formalziele erkennen.

SYV 2: Verantwortliches kaufmännisches Denken und Handeln

Die SuS können ihr kaufmännisches Handeln als wirtschaftliches Handeln reflektieren und haben darüber die Notwendigkeit einer Erweiterung der rein wirtschaftlichen Perspektive in Richtung auf ethisch verantwortliches, nachhaltiges Handeln erkannt und bemühen sich darum, dies in ihrem eigenen Tun umzusetzen.

SuS verstehen kaufmännisches Handeln im Kern als wirtschaftliches Handeln und können ihr eigenes Tun in diesem Sinne gestalten und reflektieren. Sie erkennen, dass wirtschaftliches Handeln auf die Optimierung des Ressourceneinsatzes und die damit verbundenen Prozesse im Sinne des Wirtschaftlichkeitsprinzips gerichtet ist. Sie verstehen, dass wirtschaftliches Handeln auf die Wahrnehmung von Chancen am Markt zielt, dabei aber stets ein Handeln unter Unsicherheit darstellt und somit kalkulierte Wagnisse eingeht. Sie sind in der Lage, wirtschaftliche Aktivitäten als Faktoreinsatz zu modellieren, der auf die Erzeugung marktfähiger Leistungen und eines dabei erzeugten Mehrwerts gerichtet ist.

Die SuS können wirtschaftliches Handeln von bürokratischem Handeln abgrenzen und sind in der Lage solches Verwaltungs-handeln bürokratische Regelungen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu reflektieren.

Die SuS sind befähigt und motiviert zu selbstständigem, initiativem wirtschaftlichem Denken und Handeln in den Rollen als Entwickler und Anbieter Ihrer Arbeitskraft als kaufmännischer Arbeitnehmer oder auch als Unternehmensgründer (Entrepreneurship).Die SuS erkennen die Begrenztheit der klassischen ökonomischen Sichtweise und die Gefahren eines nur auf Wirtschaftlichkeit und Gewinnmaximierung ausgerichteten kaufmännischen Handelns. Sie erkennen insbesondere, dass ...

  • wirtschaftliche Prozesse nicht in Form isolierter Ursache-Wirkungs-Beziehungen ablaufen, sondern nur in Form komplexer, vernetzter, rückgekoppelter und dynamischer Zusammenhänge angemessen abzubilden sind. Sie erkennen, dass sorgfältige Situationsanalysen (z. B. Nutzwert- und Netzwerkanalysen, Analyse von Haupt- und Nebenwirkungen) und Planungsszenarien (Szenariotechnik) Voraussetzungen für angemessenes Verhalten in komplexen ökonomischen Umwelten sind. Sie kennen Instrumente für solche Situationsanalysen und können diese anwenden;
  • kurzfristig ausgerichtete Handlungsstrategien in der Regel nicht dazu geeignet sind, dem Ziel einer dauerhaften Existenzsicherung der Unternehmung gerecht zu werden und dass dazu vielmehr langfristig ausgerichtete Strategien erforderlich sind;
  • es notwendig ist, den kaufmännischen Zielhorizont über rein wirtschaftliche Ziele hinaus auch auf soziale, ökologische, gesellschaftliche und ethischen Normen hin auszurichten. Sie verstehen den Grundsatz der sozialen Verpflichtung des Eigentums und können kaufmännisches Handeln aus dieser Perspektive reflektieren. Sie verstehen das Konzept der Nachhaltigkeit, die damit verbundene kritische Perspektive und sind gegenüber den sich daraus ergebenden Handlungsanforderungen aufgeschlossen.
(SYV 2) Verantwortliches kaufmännisches Denken und Handeln
LF Kompetenzen Wissensbasis
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Sie SuS verstehen, dass in einer komplexen Unternehmensumwelt ökologische, ökonomische und soziale Ziele in Einklang zu bringen sind.

 

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SuS erkennen, dass die sach- und fristgemäße Erledigung der Informationsverarbeitung zur Wertschöpfung des Unternehmens beiträgt.

Die SuS diskutieren gesundheitliche Aspekte im Spannungsfeld zu ökonomischen Zielen des Unternehmens.

 
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Die SuS verstehen die Interessen und Motive von Kunden. Sie können die Marktleistung des Unternehmens mit Blick auf Mitbewerber am Markt einschätzen

Die SuS können ihr berufliches Handeln reflektieren. Sie beachten dabei ökonomische und mögliche ökologische Anforderungen.

Nachhaltigkeit

Möglichkeiten der Zertifizierung

(z. B. ISO 14001. EMAS)

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Die Schülerinnen und Schüler können den Ablauf von Beschaffungs- und Lagerhaltungsprozessen unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit reflektieren und Verbesserungsmöglichkeiten benennen. Sie sind sich ihrer Mitverantwortung für Menschen und Umwelt im Zusammenhang mit Beschaffungs- und Lagerhaltungsprozessen bewusst.

Nachhaltigkeit
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Die Schülerinnen und Schüler verstehen den Marketingprozess als wirtschaftlichen Prozess im Sinne der Abwägung von Aufwand und Nutzen. Sie erkennen, dass sich eine Marketingmaßnahme nur lohnt, wenn sie in letzter Konsequenz dem wirtschaftlichen Ziel des Unternehmens hinreichend dient.

 
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Die SuS erkennen, dass in einer Unternehmung Kapital eingesetzt wird um wirtschaftliche Rendite  als Verzinsung des eingesetzten Kapitals zu erzielen und dass das externe Rechnungswesen Aufschluss über diesen wirtschaftlichen Erfolg gibt. Sie können die Eigenkapitalrentabilität und die Wirtschaftlichkeit der Unternehmung ermitteln und beurteilen.

Rentabilität, Eigenkapitalrentabilität

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Die SuS wissen, dass die marktbezogene Kommunikation ein dynamischer und rückgekoppelter Prozess ist. Sie verstehen dabei, dass ihr Kommunikationsverhalten zu einer langfristigen Bindung an die vielfältigen Außenbeziehungen beiträgt und können ihr Auftreten dementsprechend steuern.

Gesprächsarten

Kommunikationsregeln

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Die SuS verstehen, dass die beiderseitige Loyalität von Mitarbeitern und Unternehmung ein wesentliches Handlungsprinzip im betrieblichen Handlungsfeld darstellt.

 
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Die SuS wissen, dass einerseits Liquidität die Voraussetzung für das Bestehen eines Unternehmens ist, andererseits Überliquidität aber auch unwirtschaftlich ist.

Liquiditätsbegriff

Kosten für die Beschaffung von Kapital (z. B. Kreditzinsen)

Erträge aus der Investition von Kapital (z. B. Umsatzerlöse)

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Die SuS erkennen, dass die KLR ein wirksames Mittel zur effektiven Kontrolle der Unternehmensziele ist. Die SuS können ihre Verantwortung für Kosten und Leistungen erkennen.

Betriebsergebnis, Break-Even-Point, Deckungsbeitrag

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Die SuS planen Veranstaltungen und Geschäftsreisen auch unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Sie beschränken Reisetätigkeiten auf das Nötigste (z. B. Vermeidung von Reisen durch Videokonferenz) und entscheiden ökologisch bei alternativen Reisemitteln und –zielen. Somit ist Ihnen bewusst, dass sie an Entscheidungen teilhaben und können ihre Standpunkte argumentativ vertreten.

Die SuS erkennen, dass durch eine verbesserte Öko-/Sozialbilanz langfristig die Kosten gesenkt werden können, dass diese aber auch unabhängig vom wirtschaftlichen Erfolg relevante unternehmerische Ziele darstellen sollten.

„Ökologischer Fußabdruck“
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SuS erkennen, dass die fristgemäße Erledigung ihrer Aufgaben zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens beiträgt.

SuS sind in der Lage, die Realisierung kritisch anhand vorgegebener Kriterien zu prüfen und eine Entscheidung über die Machbarkeit des Projektes zu fällen.

Sie können die Bedeutung des Projektseinschätzen und mögliche Auswirkungen aufzeigen.

Zeitmanagementmethoden

Machbarkeitsstudie

Risikoanalyse

Wirtschaftlichkeit